Schlagwort-Archiv: Existenzgründer

Telko zum Thema Künstlersozialkasse

Wer hat Fragen zur Künstlersozialkasse? Oder kämpft mit Schwierigkeiten, von der Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden? Der Verband der Gründer und Selbständigen e.V., kurz VGSD, veranstaltet am 8. Juli von 16:30 bis 17:30 Uhr eine Telko, in der die Beraterin Dr. Maria Kräuter über viele Fragen eine fachkundige Auskunft geben kann.

Damit der VGSD die Anzahl der Teilnehmer vorher abschätzen kann, wäre es hilfreich, sich vorher anzumelden. Alle weiteren Infos wie beispielsweise die Telefonnummer oder Skypeadresse für die Einwahl sind direkt auf der Website zu finden.

Mindestlohn – auch für Selbstständige?

Das ist ja schön, dass Angestellte demnächst einen Mindestlohn erhalten sollen. Noch schöner wäre es, wenn eine solche Regelung auch für Selbstständige käme. Aber es gibt genug Beispiele von Freelancern, die den Auftrag nicht bekommen, wenn sie zum erforderlichen Stundensatz von Minimum 45 EUR anbieten. Leider finden sich genug andere hungerleidende Freelancer, die bereits sind, für ’n Appel und ’n Ei zu arbeiten. Oder ganz für lau, weil sie sich ködern lassen von den schönen Aussichten, die der Auftraggeber visionär andeutet in der Art von: Naja, machen Sie mal, wenn wir dann zufrieden sind, dann geben wir Ihnen einen richtig gut bezahlten Auftrag.

Hier aktuell zwei Artikel zum Thema Mindestlöhne für Selbständige:

  • Arme Kapitalisten:Selbstständige sind die neuen NiedriglöhnerBald sollen alle Arbeitnehmer mindestens 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Ob Friseure, Kioskbetreiber, Anwälte: Hunderttausende Unternehmer müssen mit weniger auskommen.
  • Mindestlohn-Debatte Jeder vierte Selbständige verdient kümmerlich
    Arbeitnehmer sollen bald einen Mindestlohn von 8,50 je Stunde bekommen. Wie aber sieht es mit vielen Selbständigen aus? Laut Berechnungen des DIW verdienen rund 1,1 Millionen von ihnen weniger.
    Auszüge aus dem Artikel: DIW-Arbeitsmarktforscher Karl Brenke beurteilt viele Selbstständige als „Kümmerexistenzen“, unter anderem weil bei rund 40 Prozent aller Solo-Unternehmer nach Abzug aller Kosten so wenig Gewinn bleibt, dass keine Rücklagen aufgebaut werden können. „Diesen Selbständigen fehlen Mittel für Investitionen, als Vorsorge für Krankheit oder Alter“, warnt er.

 

Ich sag’s ja

Beim Stöbern bin ich auf eine Forumsdiskussion gestoßen, die ziemlich gut wiedergibt, was ich im vorigen Eintrag meinte: nämlich die Unwissenheit derjenigen, die aufs Geradewohl anfangen, selbständig zu arbeiten. Bei so viel Naivität könnte man glatt in die Tischkante beißen.

Ich sag’s ja: Aufklärung tut not.